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E-Sport | Mitte April startet Liga-Betrieb an der Konsole

Freyburg/Mertendorf – Fußball-Meisterschaftsbetrieb auf dem echten grünen Rasen ist aktuell wegen der Corona-Auflagen hierzulande nicht möglich. Nicht erst seit Ausbruch der Pandemie boomt indes das Kicken an der Konsole. Und so waren Ulrich Baumann, Vorstandsmitglied der Sportvereinigung Mertendorf (SVM), und Robert Jesswein, Vizepräsident des FC RSK Freyburg,  auf der Suche nach einer Möglichkeit, die analoge und die digitale Welt ihres Herzenssportes zu verbinden. Gelungen ist ihnen dies jetzt mit  dem Aufbau eines regelmäßigen Liga-Betriebs im Saale-Unstrut-E-Football.

Mitglieder von Fußballvereinen des Burgenlandkreises und des Saalekreises, die mindestens 16 Jahre alt sind, können daran ab Mitte April teilnehmen. Sie starten bei diesem online ausgetragenen Wettbewerb  für ihre Vereinsfarben. Und da sie mit ein bisschen Glück auch etwas Geld erspielen können, das dann für Spielkleidung ausgegeben wird, mit der die Nachwuchsteams  ihrer Sportgemeinschaften im Freien oder unterm Hallendach kicken können, entsteht eine weitere Brücke zwischen realer und virtueller Fußballwelt im südlichen Sachsen-Anhalt (siehe auch „Sponsoren: VRB Saale-Unstrut, BRU, Tageblatt/MZ“).

„Wenn man so will, ist die AG E-Sport, die Robert und ich quasi gebildet haben, Ausrichter dieses Wettbewerbs“, sagt Ulrich Baumann.   „Es soll als zusätzliches Angebot an die Vereine wahrgenommen werden. Wir wollen keinen Aktiven vom Feld weg an die Konsole locken“, ergänzt Robert Jesswein. Einerseits zocken ohnehin zahlreiche aktive Kicker in ihrer Freizeit „Fifa 21“, andererseits könne man auch potenzielle Mitglieder für die Vereine werben. Leute, die selbst nicht gegen den Ball treten können oder wollen, sich in der Gemeinschaft aber wohler fühlen. Auch Turniere für Kinder und Jugendliche an der Konsole könne man sich als Zusatzangebot vorstellen – „unter den datenschutzrechtlichen  Vorgaben natürlich“, so Jesswein, der in seinem Club für die Nachwuchsarbeit zuständig ist.

Die Volks- und Raiffeisenbank (VRB) Saale-Unstrut ist Hauptsponsor des Liga-Betriebs im Saale-Unstrut-E-Football. Sie hat die erforderliche Lizenz für zunächst ein Jahr gekauft. Gespielt wird auf der Plattform des Anbieters Powerplay Events,  mit dem die Sportvereinigung Mertendorf bei der Austragung ihres Saale-Unstrut-Pokalturniers  schon gute Erfahrung gemacht hat und der unter anderem auch den Landespokal des FSA, an dem ebenfalls einige Mertendorfer teilgenommen haben (Tageblatt/MZ berichtete),  technisch unterstützt hat.

Abhängig von der Zahl der Teilnehmer, die sich bis zum 13. April anmelden können, werden dann Staffeln eingeteilt. „Ideal wären sicher Zehnergruppen. Wenn sich allerdings nur 20 Starter insgesamt anmelden, werden wir nur eine Staffel bilden“, sagt Robert Jesswein.  „Auf jeden Fall wollen wir nach dieser Erstauflage des regionalen Spielbetriebs  Ligen einrichten, in denen eine Auf- und Abstiegsregelung greifen wird“, erklärt Ulrich Baumann. Das bedeutet: Die besten Teilnehmer der am 15. April beginnenden Runde qualifizieren sich für eine Art Kreisoberliga, und darunter werden dann – ebenso vergleichbar mit dem Meisterschaftsbetrieb der Männer auf dem (echten Fußball-)Feld – eine Kreisliga und eine Kreisklasse gebildet, wie auch immer diese Klassen dann genau heißen werden.

Und: Naumburger Tageblatt/ MZ, das zu den Sponsoren gehört, wird regelmäßig über den aktuellen Stand in den einzelnen Staffeln und Ligen im „Zahlenspiegel“ sowie in weiteren Text- und Bildbeiträgen berichten.

Mehr Informationen zum Wettbewerb und Anmeldung im Internet unter: www.saale-unstrut-efootball.de

Robert Jesswein (l.) vom FC RSK Freyburg und Ulrich Baumann (SV Mertendorf) haben den hiesigen Liga-Betrieb im E-Football initiiert. Foto: Torsten Biel

Quelle: https://www.naumburger-tageblatt.de/sport/lokalsport-saale-unstrut/e-sport

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